Zwei Themen prägten meine Kapitalanlageberatungen in den letzten Jahren ganz besonders. Der Trend zu mehr Nachhaltigkeit bei der Geldanlage und passives Investieren mittels ETFs. Doch passen beide zusammen oder handelt es sich hier um Greenwashing?

Zwei Themen prägten meine Kapitalanlageberatungen in den letzten Jahren ganz besonders. Der Trend zu mehr Nachhaltigkeit bei der Geldanlage und passives Investieren mittels ETFs. Doch passen beide zusammen oder handelt es sich hier um Greenwashing?
Das letzte Quartal 2021 war geprägt von Sorgen um die neue Corona-Variante „Omikron“. Trotz relativ hoher Schwankungen kann aber von einem versöhnlichen Abschluss eines insgesamt sehr guten Börsenjahres gesprochen werden. Insbesondere die Industrienationen konnten mit starkem Wachstum überraschen.
Neben Corona sollte für 2022 die Entwicklung der Inflationsraten und die anstehende Zinswende in den USA von besonderer Bedeutung sein. Für die nächsten Monate gehen Experten jedenfalls von einer positiven Marktentwicklung aus – wenn die Ausbreitung von Omikron nicht doch noch einen Strich durch die Rechnung macht.
Handelsstreit, Türkei, Italien oder Brexit – trotz der gegebenen negativen Nachrichten blieben die Aktienmärkte standhaft. So hat die Ankündigung von Strafzöllen seitens der USA auf chinesische Waren global keine merkliche Krise verursacht. Und auch die jüngste Zinsanhebung in den USA war von den Märkten weitestgehend erwartet worden.
Der Ausverkauf von Bankaktien hat in der letzten Woche nicht nur den DAX, sondern auch das Vertrauen in den gesamten europäischen Bankensektor belastet. Sogar Herr Schäuble sah sich zu Beschwichtigungen gezwungen, die unfreiwillig allerdings eher wie das Gegenteil wirkten. Wie schon nach der Lehmann-Pleite, ist das Thema der Einlagensicherung ins Bewusstsein der Sparer zurückgekehrt. Wir geben daher heute einen kurzen Überblick über die vorhandenen Sicherungsmechanismen und erläutern die Sonderrolle von Investmentfonds.
Hand aufs Herz: Zählen Sie noch zu den Menschen, denen es vollkommen egal ist, für wen oder was ihr Geld arbeitet? Hauptsache, die Rendite stimmt? Dann sollten Sie hier aufhören zu lesen. Wenn nicht, dann gehören Sie zu der wachsenden Anzahl von Investoren, denen es genauso wichtig ist, mit der Erde und seinen Mitmenschen verantwortungsbewusst umzugehen.
Mit echtem aktiven Management und breiter Diversifikation auf dem Weg nach ganz oben.
Die Mehrzahl der Fonds klebt nahezu an einem Index. Das Motto hier: Der Menge folgen, möglichst wenig Risiko eingehen, zumindest nicht schlechter da stehen als der Rest, aber eben leider auch nicht wirklich besser. In vielen Newslettern kann man dann Dinge lesen wie: „Wir folgen einem Vergleichsindex, der, wie unser Fonds auch, im Berichtsmonat leicht nachgab.“
Mit einer Zinssenkung auf ein Rekordtief von 0,05% überrascht die EZB die Märkte. Ihr erklärtes Ziel ist die Belebung der Konjunktur und die Anhebung der Inflation. Weitere Maßnahmen sollen folgen.
Finanztest prüft Öko-Geldanlage: Diese Fonds sind ökologisch sauber – Öko-Anlegern geht es in erster Linie nicht um die Rendite. Doch auch immer mehr klassische Investoren investieren in spezielle Fonds, die ethisch und ökologisch sauber anlegen. Doch nicht alle Fonds halten ihre Versprechen. Der Stern berichtet
Fondsranglisten taugen nicht als Entscheidungsgrundlage für Ihre Investition, es sei denn Sie wählen stets die Fonds von den letzten Plätzen: Finanznachricht von Pro & Contra
Auch das vierte Quartal bescherte Anlegern ein ordentliches Kursplus. Da eine Kehrtwende in der ultralockeren Zinspolitik noch nicht eingeleitet wurde, verzeichnen viele Indizes wie der Dow Jones oder DAX im Jahr 2013 neue Allzeithochs.
Investment Analyst
bei Schroders in
Frankfurt
Die langfristige Aufwertung des Renminbi ist nicht aufzuhalten und von der Regierung gewollt. China weist einen beeindruckenden Wachstumstrend auf und hat deutlich besser gewirtschaftet als das verschuldete Europa, die Vereinigten Staaten oder Japan. Die chinesische Staatsverschuldung lag 2010 bei 33 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, in 2011 bei 25 Prozent und für 2012 wird derzeit ein weiterer Rückgang auf etwa 22 Prozent vorher gesagt. Die chinesische Wirtschaft ist in den letzten Jahren und auch während der weltweiten Wirtschaftskrise weiter stark gewachsen. Das reale Wachstum des BIP in den Jahren von 2008 bis 2011 lag bei jeweils etwa 9 bis 10 Prozent. Und für 2012 wird trotz einer wirtschaftlichen Abkühlung eine Wachstumsrate von 7 bis 8 Prozent vorhergesagt.