Im Zuge einer neuen Bewertung des Themas Pflege und angesichts der demografischen und gesundheitspolitischen Prognosen handelt der Staat – und will zukünftig auch private Pflege-Vorsorge finanziell unterstützen. Ähnlich wie bei der Riester-Rente wird belohnt, wer seine Pflege- und Risikoabsicherung selbst in die Hand nimmt. Der Gesetzgeber sieht ein, dass entsprechende private Vorsorge eben auch Kosten verursacht, die nicht von allen Bürgern hierzulande mehr selbstständig getragen werden können.
Autor: Ákos Benkö
Seit mehr als 25 Jahren bin ich beruflich mit Finanzdienstleistungen beschäftigt: bei der Hannover Rück und viele Jahre als Geschäftsstellenleiter bei MLP bevor ich 2002 mit Jochen Sturtzkopf die auf die Finanzberatung von Akademikern spezialisierte LOYAS Private Finance AG gegründet habe. 2007 habe ich das Unternehmen verkauft.
2009 habe ich zusammen mit Johannes Zeyse die Claritos - Sozietät für Finanzplanung & Handel gegründet. Mein Themenschwerpunkt ist Investieren in Immobilien.
Was ist denn nun mit der Pflege?
Dass die Zahl der Pflegebedürftigen anhaltend steigt, ist eine bekannte Tatsache. Genauso wie der Fakt, dass entsprechende Vorsorge Geld kostet. Doch viele Menschen sind nach wie vor verunsichert, was das konkret für sie bedeuten kann; vor allem, welche finanziellen Belastungen damit verbunden sein können.
Die Hypothekenzinsen sind am Boden, die Mieten steigen. Nicht nur bei Anlegern, sondern auch unter Mietern steigt die Attraktivität einer Immobilie. Wann, wenn nicht jetzt? fragt sich mancher Häuslebauer in spe. Aber es gibt auch Gefahren beim Immobilienkauf.
Glaubt man Umfragen, haben acht von zehn Erwachsenen die Sorge, im Pflegefall auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein. Aber nur zwei von hundert Menschen haben eine private Pflegezusatzversicherung abgeschlossen. Alle anderen verdrängen, dass neben den körperlichen, seelischen und organisatorischen Belastungen einer Pflegebedürftigkeit häufig finanzielle Probleme hinzukommen.
Noch gilt in Deutschland grundsätzlich das Provisionsabgabeverbot für Versicherungen („Provisionsabgabeverbot“) – als einzigem Land in der EU. Das Verbot ist eine auf § 81 Absatz 2 VAG beruhende Verordnung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Danach kann die Aufsichtsbehörde „allgemein oder für einzelne Versicherungszweige den Versicherungsunternehmen und Vermittlern von Versicherungsverträgen untersagen, dem Versicherungsnehmer in irgendeiner Form Sondervergütungen zu gewähren“.
Der zweite Teil unserer Serie beschäftigt sich mit der europäischen Situation und möglichen Auswirkungen auf Regulierungsmaßnahmen in Deutschland. Dazu wird ein Blick auf andere EU-Staaten geworfen und geplante EU-weite Vorgaben beleuchtet, die möglicherweise analog der EU-Vermittlerrichtlinie auch in deutsches Recht umgesetzt werden könnten.
In Reaktion auf die Finanzkrise, kritische Medienberichte und infolge anhaltender Diskussion über eine provisionsorientierte Vermittlung in der Versicherungsbranche sind viele Verbraucher verunsichert. Dazu kommen einfachere Vergleichsmöglichkeiten sowie umfassende Informationen, Empfehlungen oder Kritiken in Foren und Chats auf zahlreichen Internetportalen. Kunden werden kritischer und schauen auch bei den Kosten für ihre Versicherungen genauer hin.
Honorar oder Provision oder ein Hybridmodell für die Beratungsvergütung? Die Zukunft von Maklern und Vermittlern von Finanzdienstleistungen steht unter dem Aspekt “Vergütung” möglicherweise an einem Scheideweg. Und damit kann sich in Anlehnung an Shakespeares Hamlet für einige auch die Frage von Sein oder Nichtsein stellen. Uns freut diese Entwicklung – denn wir haben uns schon frühzeitig auf eine kundenorientierte Beratung eingestellt.
In Deutschland sind derzeit bereits über 2,4 Millionen Menschen pflegebedürftig. Zwei Drittel davon werden meist von Angehörigen und / oder ambulant zu Hause oder in der Familie versorgt. Das kann belastend werden: physisch, psychisch und finanziell. Auch wenn dafür zum 1. Januar 2012 fast alle Geldleistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung geringfügig angehoben wurden und auch die Pflegezeit für Angehörige neu geregelt wurde. Neu ist zudem, dass pflegende Angehörige nunmehr eine Familienpflegezeit in Anspruch nehmen können, um persönliche Pflegeaufgaben und Erwerbstätigkeit über 2 Jahre verbinden zu können. Dies ist jedoch an die Einwilligung des Arbeitgebers und zusätzliche Bedingungen geknüpft.
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Die Familie ist zwar den meisten Menschen das Wichtigste im Leben. Doch ca. 75 Prozent der deutschen Familien fehlt immer noch eine wichtige Risikovorsorge für den Fall, dass ein Versorger stirbt. Das Paradoxe daran: Eigentlich sehen 41 Prozent der Haushalte mit Kindern eine derartige Vorsorge als immens wichtig an, um im Fall der Fälle nicht in finanzielle Nöte zu kommen, wie jetzt eine aktuelle Befragung eines Versicherers zeigte.
Das Verwaltungsgericht Frankfurt hat das Provisionsabgabeverbot aufgehoben, nachdem ein unabhängiger Versicherungsvermittler geklagt hatte, der die Vermittlungsprovision für Lebensversicherungen zum überwiegenden Teil an seine Kunden weitergegeben hat.